Schon gewusst? Belgier in Nicht-EU-Ländern dürfen nicht zur Europawahl

Belgier, die außerhalb der EU ansässig sind, dürfen nicht an der Wahl zum Europaparlament am 25. Mai teilnehmen. Auch Zypern, Dänemark, Griechenland, Irland, Italien, Malta, die Tschechische Republik und die Slowakei gewähren ihren Bürgern, die außerhalb der EU residieren, kein Wahlrecht.

Zwei Kategorien von Belgiern, die im Ausland wohnen, sind als externe Wähler von den belgischen Wahlen zum Europaparlament am 25. Mai ausgeschlossen.

Zur ersten Kategorie gehören belgische Bürger, die ihren Auslands-Wohnsitz nicht offiziell registriert haben. Das betrifft zahlreiche Belgier, die in Nachbarländern wohnen und ihren Hauptwohnsitz weiterhin in Belgien haben. Diese Bürger, die nicht offiziell als im Ausland lebende Belgier erfasst sind, werden von den belgischen Behörden immer noch als Ortsansässige betrachtet. Sie sind verpflichtet, zu wählen und müssen entweder höchstpersönlich an der Wahlurne erscheinen oder sich durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen.

Die zweite Kategorie betrifft belgische Bürger, die ihren Wohnsitz außerhalb der Europäischen Union haben. Auch per Briefwahl ist es diesen Bürgern also nicht gestattet, an der Wahl zum EP teilzunehmen. Briefwahl ist nur für die in einem Mitgliedstaat der EU ansässigen Belgier gestattet.

Belgien ist übrigens nicht das einzige Land, in dem diese Regel gilt. Außer Belgien gewähren auch Zypern, Dänemark, Griechenland, Irland, Italien, Malta, die Tschechische Republik und die Slowakei ihren Bürgern, die außerhalb der EU residieren, kein Wahlrecht.

Vorübergehend im Ausland

Sind die Belgier nur vorübergehend und am Tag der Wahlen im Ausland, können sie wählen, indem sie eine Person bevollmächtigen!