Unwetter im ganzen Land sorgten für Probleme

Am Dienstagabend zogen in verschiedenen Regionen in ganz Belgien heftige Gewitterstürme mit starkem Regen zu vielen Einsätzen für Feuerwehr und Zivilschutz. Vor allem in der Region Charleroi in der Provinz Hennegau und im Grenzgebiet zwischen den Provinzen Flämisch-Brabant und Limburg sorgten die Unwetter für Probleme.

In der Gegend um Charleroi, vor allem in Châtelet, Marchienne-au-Pont und Montignies-sur-Sambre, rissen die heftigen Sturmwinde viele Bäume um, manche glatt mit ihrer Wurzel. Zudem liefen viele Keller und ganze Straßenzüge wurden überflutet. Auch in Wallonisch-Brabant sah es ähnlich aus. Am Militärflughafen in Bevekom wurden am Dienstag gegen 22 Uhr Windgeschwindigkeiten von rund 120 km/h gemessen.

Nicht anders erging es einigen Ortschaften an der Provinzgrenze zwischen Flämisch-Brabant und Limburg, z.B. in Boutersem und in Bierbeek. In den Zentralen der Feuerwehren von Löwen und Hasselt gingen dutzende Notrufe ein und auch hier mussten Keller und Straßen abgepumpt werden und es galt, umgestürzte Bäume zu entfernen.

Glücklicherweise kam bei den stürmischen Unwettern niemand zu Schaden. Das Königliche Belgische Wetteramt KMI in Ukkel kündigte auch für die kommenden Tage und Nächte vereinzelte Unwetter an.