Zweiter B-Fast-Einsatz für Bosnien wurde abgesagt

Eigentlich sollte sich ein zweites B-Fast-Team der belgischen Bundesregierung mit drei Zodiac-Schlauchbooten am Mittwoch auf den Weg in die Überschwemmungsgebiete im Balkan machen, doch die örtlichen Behörden in Bosnien und Serbien gaben an, ausreichend Hilfe aus dem Ausland zu haben.
AP2014

Nach Angaben des belgischen Außenamtes in Brüssel verzichten Regierung und Armee deshalb auf den Einsatz eines zweiten B-Fast-Teams. Die erste B-Fast-Gruppe aus Belgien hat inzwischen ihre Arbeit in Bosnien-Herzegowina aufgenommen und installiert Pumpen und Aufbereitungs- und Filteranlagen für Trinkwasser.

Inzwischen sind zehntausende Menschen aus Serbien, Bosnien-Herzegowina und jetzt auch aus Kroatien auf der Flucht vor den Wassermassen. Tagelange Regenfälle haben ganze Landstriche verwüstet und das Leben von fast 60 Menschen gefordert. Während dem Wiederaufbau nach dem Jugoslawienkrieg hat man sich um den Wasserschutz noch nicht gekümmert, was sich jetzt rächt.