Daniel Van Buyten hört bei Bayern München auf

Der belgische Nationalspieler und langjährige Bayern-Verteidiger Daniel Van Buyten kündigte bei der Vorstellung seines Buches „Big Dan“ an, dass er nicht mehr für den deutschen Fußballmeister spielen werde. Wie und wo er sein Karriereende im Profifußball verlaufen werde, stelle sich nach der WM in Brasilien heraus.

Daniel Van Buyten stellte am Dienstag in Brüssel seine Biographie „Big Dan“ vor. Dabei kündigte er an, nach der Fußball-WM in Brasilien entscheiden zu wollen, wie es mit seiner Laufbahn weitergehe. Sicher ist nur, dass er seinen Vertrag bei Bauern München nicht verlängern wird:

Dabei kündigte er an, nach der Fußball-WM in Brasilien entscheiden zu wollen, wie es mit seiner Laufbahn weitergehe. Sicher ist nur, dass er seinen Vertrag bei Bauern München nicht verlängern wird:

„Ich habe mit den Bayern darauf geeinigt, dass ich nicht mehr für sie spielen werde. Mit 36 Jahren ist es nicht mehr so ganz einfach, im täglichen Training mit den jüngeren Spielern, die sich in der besten Mannschaft der Welt entwickeln wollen, mitzuhalten.“

Van Buyten kündigte unlängst auch an, nach der WM in Brasilien auch bei den Roten Teufeln, der belgischen Nationalmannschaft, aufhören zu wollen. Schon seinerzeit deutete er an, seine Laufbahn vielleicht bei einem belgischen Club beenden zu wollen.

"Vor Wilmots fehlte es an Disziplin"

In seiner Biographie, in der Daniel „Big Dan“ seine durchaus erfolgreiche Karriere revuepassieren lässt, z.B. die vielen Titel mit den Bayern, erinnert er sich auch an seine Zeit bei der belgischen Nationalmannschaft und auch daran, dass dort nicht immer alles so gelaufen ist, wie es sich eigentlich für die Roten Teufel gehört.

Bevor Marc Wilmots die Roten Teufel übernommen habe, so Van Buyten, habe es in der Mannschaft oft an Disziplin gemangelt: „An manchen Tagen konnte ich nicht glauben, was ich sehen musste. Einige Spieler kamen regelmäßig zu spät zum Training und andere hoben ihre Handys ab, während der Trainer die Mannschaft briefte.“

Doch Wilmots habe wieder für geordnete Verhältnisse gesorgt. Er hat die Spieler, die sich Disziplinlosigkeit zu Schulden kommen ließen, dazu gezwungen, ihren Mannschaftskollegen Champagner zu spendieren: „Damit wurde alles besser. Heute kommt dies glücklicherweise nicht mehr vor.“