Melbourne: Belgische Biere in Australien erfolgreich

Bei einem internationalen Bierwettbewerb in australischen Melbourne waren die belgischen Brauereien sehr erfolgreich. Insgesamt 17 belgische Biere wurden mit Preisen ausgezeichnet. Getestet wurden in Melbourne 1.500 Biersorten aus 30 Ländern.
AP2004

Etwa 40 Juroren hatten in Melbourne die Qual der Wahl. Doch bei 17 belgischen Bieren waren sie sich offenbar einig, diese für ihre Qualität auszuzeichnen. Die meisten Preise für hiesige Brauereien wurden in der Sparte „Belgisch/Französischer Stil“ vergeben. Die Brauerei Lindemans aus Vlezembeek in der Provinz Flämisch-Brabant erzielte fünf "Australian international beer awards".

In der Kategorie Lambiek-Biere gewann das Cassis (auf Basis von schwarzen Johannisbeeren) Gold und für das Oude Geuze sowie das Kirschbier Kriek gab es jeweils Silber. Das Pecheresse (mit Pfirsichen) und die neueste Produktion Appel (Apfel) wurde mit Bronze ausgezeichnet.

Die Brauerei De Halve Maan aus Brügge räumte vier Awards ab und zwar Gold für Brugse Zot blond (hell), Silber für Straffe Hendrik Tripel und Quadrupel und Bronze für Brufgse Zot bruin (dunkel). Die Brauerei Oud Beersel aus Beersel in Flämisch-Brabant gewann jeweils Silber für das Oude Kreik und das Oude Geuze.

Wieze Tripel von der Brauerei Wieze Beer Belgium aus Gijzegem in Ostflandern und das Cuvée Soeur’ise von De Leite aus Ruddervoorde in Westflandern gewannen jeweils in ihren Kategorien im Bereich „Alte Biere auf Holz“ eine Bronzemedaille. Das Hommelbier von Van Eecke aus Watou in der Provinz Westflandern gewann ebenfalls Bronze.

Nicht zuletzt räumte auch einige Brauerei aus Wallonien in Melbourne Preise ab: Die Brauerei Dupont aus Pipaix in der Provinz Hennegau gewann zweimal Bronze und zwar für das Bons Vieux und für das Cervesia. Und bei Lefébere aus Quenast in Wallonisch-Brabant freute man sich über Bronze für das Weißbier Blance de Bruxelles.