Wallonien: Rascher Start der Regierungsverhandlungen

Die Gespräche für die wallonische Regierung werden durch den Vorsitzenden der PS, Paul Magnette, angeführt sowie durch den ausscheidenden Premier Elio Di Rupo. Ursprünglich sollten die Sondierungsgespräche erst nächsten Montag beginnen. Man sei aber schon Mittwochabend mit den Vorbereitungen fertig geworden und könne also beginnen, hieß es. Absoluten Vorrang bei den Gesprächen hätten übrigens Beschäftigung und soziale Kohäsion. Man wolle nun sehen, welche der Parteien in diese Richtung strebe.

Die Gespräche für die wallonische Regierung werden durch den Vorsitzenden der PS, Paul Magnette, angeführt sowie durch den ausscheidenden Premier Elio Di Rupo. Ursprünglich sollten sie erst nächsten Montag beginnen. 

"Ursprünglich sollten wir erst am Montag beginnen, aber wir waren mit den Vorbereitungen am Mittwoch schon fertig und deshalb gab es keinen Grund, weiter zu warten", sagte Elio Di Rupo im VRT-Fernsehen am Freitag.

Auch Paul Magnette, der Vorsitzende der PS, betonte: "Alles, was zählt ist, die Kohärenz des Projekts. Den absoluten Vorrang hat in der Wallonie und auf föderaler Ebene, die Beschäftigung und nochmals die Beschäftigung. Man muss Regierungen bilden, die die Beschäftigung und die soziale Kohäsion zur absoluten Priorität haben und dann muss man sehen, wer bereit ist, in diese Richtung zu arbeiten."

Am Freitagmorgen empfingen Di Rupo und Magnette zusammen Charles MIchel, den Vorsitzenden der liberalen MR, die zweite Partei in Wallonien und Brüssel. Am Mittag war die französischsprachige chritsdemokratische Partei CDH mit ihrem Vorsitzenden Benoit Lutgen an der Reihe.

Der PS-Vorsitzende Magnette betonte noch, dass noch nicht entschieden sei, wer der wallonischen Regierung angehören werde und dass die belgische Regierung nicht unbedingt genauso wie die wallonische zusammengestellt sein müsse. 

"Das beste ist, wenn man alle Regierungen gleichzeitig bildet, denn selbst wenn man ein föderales System hat und ich denke nicht dass man zwingenderweise überall die gleiche Mehrheit haben muss - man kann also unterschiedliche Mehrheiten haben -, muss man aber wissen, was der jeweils andere macht, um eine größtmögliche globale Kohärenz zu haben, so Paul Magnette noch.