Wenn der Radweg plötzlich zu Ende ist…

Das belgische Bundesland Flandern mag ein hervorragendes Fahrradland sein, doch in einigen Bereichen hapert es gewaltig. Nicht nur, dass viele Radwege hier oft in sehr schlechtem Zustand sind, nein, es geht noch viel schlimmer. Manchmal müssen Radfahrer in Flandern mit absurden Verkehrssituationen fertig werden.

Nach Angaben des flämischen Radfahrerverbandes ‚Fietsersbond‘ werden an manchen Ortsgrenzen oder an bestimmten Zuständigkeitsgrenzen Radwege schlicht und einfach nicht zu Ende geplant oder erstellt.

Oftmals liegt das an mangelnder Koordination zwischen den flämischen Landesbehörden auf der einen und Städten und Gemeinden auf der anderen Seite. Der ‚Fietsersbond‘ fordert denn auch eine bessere Koordination zwischen diesen Ebenen, denn manchmal wird es für Radfahrer sogar recht gefährlich.

Roel De Cleen von flämischen Radfahrerverband sagte gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion, dass man alle par Kilometer auf absurde Verkehrssituationen stoßen könne:

„Leider müssen wir feststellen, dass viele Radwege plötzlich zu Ende sind und dass sich selbst angedeutete Routen totlaufen. Man kann ohne Probleme 2 bis 3 km rundfahren, um solche Situationen zu finden.“