Blitz und Donner über Belgien

In der Nacht zum Dienstag haben in Belgien wieder schwere Unwetter gewütet. Es schüttete und stürmte, blitzte und donnerte, aber gehagelt hat es nicht mehr. Bei der Bahn gab es am Dienstagmorgen noch Probleme wegen Blitzeinschlägen. Das Unwetter war danach weiter nach Deutschland und in die Niederlande gezogen.

In den Provinzen Ostflandern, Antwerpen, Flämisch-Brabant und Limburg waren unter anderem zahlreiche Notrufe wegen des heftigen Unwetters eingegangen.

Dem VRT-Wetterexperten Frank Deboosere zufolge habe es vor allem in den Provinzen Antwerpen und Limburg besonders stark geblitzt.

Die Feuerwehr wurde wegen überschwemmter Keller und entwurzelter Bäume gerufen und war teilweise seit 24 Stunden im Einsatz, da sie noch immer mit den Aufräumarbeiten von dem starken Hagel zuvor beschäftigt war.

In Wallonien sind verschiedenerorts Keller von Häusern überschwemmt und Bäume entwurzelt worden. Das war unter anderem der Fall in den Provinzen Luxemburg und Lüttich.

Blitzeinschläge

Auch der Bahnverkehr wurde gestört. Zwischen Herentals und Olen war am Dienstag ein Baum auf die Schienen gefallen, meldet die bahneigene Infrastrukturgesellschaft Infrabel. Hierdurch war eine Linie gesperrt. Inzwischen fahren die Züge dort jedoch wieder nach Plan.

"In die Bahninstallationen zwischen Schellebelle und Aalst hat der Blitz eingeschlagen. Verschiedene Bahnübergänge sind gestört", weiß Thomas Baeken von Infrabel noch. Dies hatte Zug-Verspätungen von bis zu 20 Minuten zur Folge.

STIJN VANDERDEELEN
STIJN VANDERDEELEN