Mieten in Flandern wird immer teurer

In den letzten fünf Jahren sind die Mietpreise in Flandern um rund 20 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht des flämischen Mieterbundes hervor.

Es gibt immer weniger Mietwohnungen auf dem Privatmarkt und dadurch steigen die Preise, sagt Geert Inslegers vom Mieterbund.

"Das Hauptproblem ist die Bezahlbarkeit: Was den Menschen nach Bezahlung der Miete noch übrig bleibt, um menschenwürdig leben zu können. Wir sehen, dass die Gruppe, die nach der Bezahlung ihrer Miete zu wenig übrig hat, um noch menschenwürdig leben zu können, immer größer wird und dass das in diesem Fall 37 Prozent der privaten Mieter ist."

Der Mieterbund fordert mehr Sozialwohnungen und Mietsubventionen.

Unterdessen warnt auch der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Wohnungspreise in unserem Land viel zu hoch seien.

Der IWF hat die Preise der Häuser mit dem Einkommen der Leute verglichen. Dem IWF zufolge müssten Maßnahmen genommen werden, um eine Krise auf dem Wohnungsmarkt zu vermeiden. So will der IWF die Höhe des Kredits, den der Käufer für ein Haus aufnehmen kann, in Bezug auf den Wert begrenzen.