FC Carl Zeiss Jena beim "Duchâtelet-Turnier"

Am ersten Juli-Wochenende findet in Sint-Truiden in der flämischen Provinz Limburg der „Philips Stayen Cup“ statt, ein Fußballturnier zwischen allen Mannschaften, die zum Netzwerk des belgischen Industriellen Roland Duchâtelet gehören. Das Stayen-Stadion ist die Heimstätte des belgischen Zweitligisten STVV Sint-Truiden.
AP2009

Am „Philips Stayen Cup“, der am 5. und 6. Juli in Sint-Truiden ausgetragen wird, nehmen Mannschaften aus verschiedenen Ligen in fünf Ländern teil. Sie alle gehören zum Fußball-Netzwerk des belgischen Industriellen Roland Duchâtelet, der notleidende Clubs jeder Regionen übernimmt, in denen er und seine Unternehmensgruppe geschäftliche Interessen vertreten.

Allerdings hat Duchâtelet auch eine Erstliga-Perle im Portefeuille, nämlich den knapp an der belgischen Meisterschaft vorbeigeschrappten Club Standard Lüttich.

Neben den Lüttichern nehmen an diesem Turnier auch Charlton Athletic (2. Liga, England), AD Alcorcón (2. Liga, Spanien), der FC Carl Zeiss Jena (4. Liga, Deutschland) und Újpest FC (1. Liga, Ungarn) sowie als Gastgeber der STVV Sint-Truiden teil.

Die Mannschaften spielen jeweils in 45 Minuten dauernden Begegnungen gegen alle anderen beim „Philips Stayen Cup“ antretenden Teams.

"Werde Standard doch nicht verkaufen"

Am Freitag gab Roland Duchâtelet in einem Interview mit dem VRT-Sportsender sporza an, dass er von seinen Plänen, Standard Lüttich wieder zu verkaufen, abgerückt ist. Vor einem Jahr war Duchâtelet in Lüttich sehr umstritten und die Fans mochten ihn nicht, doch im Laufe der erfolgreichen Saison änderte sich die Stimmung.

Jetzt sehe er keinen Grund mehr, den Verein abzustoßen. Allerdings, so Duchâtelet, hätte Standard die Meisterschaft eigentlich verdient gehabt. In Belgien hatte Rekordmeister RSC Anderlecht den Titel während der Play Offs abgestaubt. Ohne diese Play Offs wäre Standard Meister geworden, denn die „Rouches“ hatten nach der regulären Saison ausreichend Punkte auf dem Konto…