42.000 Schadensfälle durch Blechschäden nach Hagel

Die belgischen Autoversicherer haben in diesen Tagen alle Hände voll zu tun, um alle Schadensfälle nach den schweren Hagelstürmen vom vergangenen Wochenende zu bearbeiten. Schätzungen zufolge müssen rund 42.000 Autos nach Blechschäden oder angeknacksten und zerbrochenen Scheiben repariert werden.

Nach einer Meldung der flämischen Tageszeitung Het Nieuwsblad entstanden an Autos Schäden in Millionenhöhe. Die Versicherungsgesellschaften gehen davon aus, dass sich die Reparaturen über ein halbes Jahr hinweg ziehen können.

Vor allem das Ausbeulen von Blechschäden, die nach Einschlägen von Tischtennisball-großen Hagelkörnern entstanden, ist eine schwierige Arbeit. Einen PKW mit mehreren Dellen auszubeulen, kann rund einen Tag lang dauern, oder mehr, so die Versicherer.

Da die Versicherungsagenten von jedem Schaden einen Vorgang anlegen müssen, dauert alleine das Registrieren der Fälle seine Zeit. Sehr viele Kunden der Versicherer haben ihren beschädigten Wagen bisher noch keinem Experten vorführen können.

Schäden an Neuwagen

Die Automarken Volvo und Honda, die im Hafen von Gent Fahrzeughalden für den Export, bzw. für die Einfuhr nach Belgien unterhalten, mussten nach den Hagelstürmen knapp 14.000 Fahrzeuge auf Blech- oder Glasschäden untersuchen. Auch über Gent waren letztes Wochenende schwere Hagelstürme niedergegangen. Diese Neuwagen mussten die Stürme ungeschützt über sich ergehen lassen.

Große Schäden entstanden aber wohl nicht, wie Het Nieuwsblad dazu meldete, doch die Kunden müssen einige Tage länger auf ihr Auto warten, weil die Händler die Fahrzeuge noch unter die Lupe nehmen wollen. Bei einigen wenigen Volvos und Hondas mussten und müssen offenbar nur leichte Blechdellen ausgebeult werden, was nach Angaben der Verantwortlichen kein Problem sei…