Wimbledon: Flipkens kann nach Hause fliegen

Kirsten Flipkens ist beim Wimbledon Tennisturnier ausgeschieden. Flipkens verlor in drei Sätzen mit 3:6, 6:3 und 6:2 gegen die beste deutsche Tennisspielerin Angelique Kerber, die Nummer 7 der Welt. Auch Serena Williams ist übrigens nicht mehr mit dabei. Sie verlor gegen die Französin Alizé Cornet.

Flipkens hatte das Match stark begonnen, aber das Spiel immer mehr aus der Hand gegeben. Jetzt spielt kein Belgier mehr im Turnier in Wimbledon.

Aufgrund des Regens in London musste Kirsten Flipkens lange warten, bevor sie auf den Platz durfte. Die beste belgische Tennisspielerin ließ sich zunächst nicht aus dem Konzept bringen und trat selbstsicher gegen die Deutsche Kerber auf.

Nach einer halben Stunde stand es 3:6.

Die Pause nach dem ersten Satz hat Kerber offenbar neuen Mut gegeben. Sie nahm im zweiten Satz Flipkens sogleich den Aufschlag ab, aber letztere erzwang ein Rebreak.

Als die Deutsch noch ein weiteres Mal den Aufschlag von Flipkens an sich riss, schien die Belgierin verwirrt zu sein. Sie war nicht mit der Entscheidung des Schiedsrichters einverstanden und schmollte. So gab sie den Satz wie ein zahmes Lammm aus der Hand: 6:3.

Im dritten und entscheidenden Satz zeigte Kerber, was sie kann. Sie machte kaum Fehler. Flipkens spielte gegen eine Wand und konnte diese nicht einreißen. Flipkens kam bis auf einige wenige schöne Punkte nicht mehr richtig ins Spiel. Im dritten Satz war Schluss und so musste jetzt auch die letzte Belgierin ihre Koffer packen.

"Ich habe in bestimmten Momenten sehr schön Tennis gespielt, aber das ist gegen Kerber nicht genug", so Flipkens nach dem Spiel.

"Ich verlasse Wimbledon erhobenen Hauptes", so die letztjährige Halbfinalistin Kirsten Flipkens noch. Sie habe weniger als im letzten Jahr erreicht, aber das sei logisch. "Ich werde jetzt im Ranking etwas zurückgestuft, aber unter den besten 50 zu sein ist keine Schande. Jetzt werde ich mich kurz ausruhen und mein Knie versorgen."