Rote Teufel: Wilmots will noch nicht über Halbfinale spekulieren

Die Roten Teufel beginnen am heutigen Donnerstagnachmittag mit ihrem Training in Mogi Das Cruzes. Am Samstag spielen die Belgier auf der MM ihr Viertelfinale gegen Argentinien. Verbandstrainer Marc Wilmots will noch nicht über ein mögliches Halbfinale sprechen.

"Wir sagen nie, dass wir hierhin oder dorthin gelangen wollen", so Wilmots gegenüber dem VRT-Radio. "Wir gehen einen Wettkampf nach dem anderen an. Das ist unsere Herausforderung, dann gönnen wir uns zehn Minuten, 15 Minuten Euphorie und sind zufrieden, das habe ich auch auf der Bank gesehen. Doch danach heißt es, direkt weitermachen. Bis jetzt haben wir einen schwierigen Wettkampf gegen Argentinien vor uns und so denken wir direkt weiter."

"Wir respektieren jeden, haben aber vor niemandem Angst"

Gegenüber der Nachrichtenagentur Belga sagte Wilmots auch noch: "Die Chancen stehen 50-50. Das ist ein neues Finale und in einem Wettkampf ist alles möglich."

Bei den Argentiniern läuft ein Lionel Messi herum, der auf dieser WM schon vier Mal den Weg zum Tor fand. "Wir werden uns kollektiv um ihn kümmern", so Wilmots. "Wir respektieren jeden, aber haben vor niemandem Angst. Wir werden wie immer versuchen, anzugreifen", versprach der Trainer. "Wenn Messi in Höchstform ist, wird er uns Probleme bereiten, aber zusammen schaffen wir viel."

"Die Argentinier haben zwar Messi, der ein Match in einem Bruchteil von Sekunden entscheiden kann, aber bei uns können das Kevin De Bruyne oder Eden Hazard auch." Messi schaffe im Jahr rund 40 Tore und sei einer der besten Spieler der Welt, aber Argentinien habe auch noch Leute wie Agüero und Di Maria. "Das Problem bei denen ist vielmehr, dass sie Schwierigkeiten haben, ein gutes Gleichgewicht in der Mannschaft zu finden", urteilte Wilmots noch.