Sportgericht hebt Sperre gegen Van Snick auf

Die belgische Judoka Charline Van Snick ist vom Vorwurf des Kokain-Missbrauchs freigesprochen worden, wie ihr Anwalt am Samstag mitteilt. Nach der Judo-WM in Rio de Janeiro 2013, bei der die aus Lüttich stammende Judoka in Bronze gewonnen hatte, war bei einem Dopingtest Kokain in ihren Blut festgestellt worden.

Der internationale Sportgerichtshof TAS hat die gegen die belgische Judoka Charline Van Snick verhängte zweijährige Dopingsperre nach einem Kokainfund in ihrem Blut aufgehoben, wie der Anwalt Van Snicks am Samstag bekannt gab.

Charline Van Snick hatte bei der Judo-WM 2013 die Bronzemedaille gewonnen. Ein Dopingtest fiel positiv aus, denn man fand geringe Spuren von Kokain in ihren Blut. Dafür war sie vom Internationalen Judoverband für zwei Jahre suspendiert worden. Van Snick hatte immer wieder ihre Unschuld beteuert und erklärt, sie werde gegen ihre Sperre in Berufung gehen.

Van Snicks Anwalt betonte, das internationale Sportgericht habe sie von allen Vorwürfen freigesprochen. Die Bronzemedaille der Judo-Weltmeisterschaft 2013 in Rio de Janeiro, die die Sportlerin abgeben musste, wird sie allerdings nicht wieder zurück bekommen.