Ausgeträumt: Heimreise für die Roten Teufel

Nach dem mit 1:0 verlorenen Viertelfinalspiel gegen Argentinien am Samstagabend in Brasilia ist die WM für die Belgier zu Ende. Die junge, aber schon jetzt „Goldene Generation“ genannte Mannschaft, konnte die hohen Erwartungen, die in sie gesetzt wurden, (noch) nicht erfüllen. Doch in zwei Jahren ist EM und in vier Jahren wieder WM…

Daniel Van Buyten nahm nach dem Argentinienspiel Abschied von den Roten Teufeln. An der Zukunft dieser „Roten Teufel“ wird der 36jährige nicht mehr teilhaben. Aber, er machte sich selbst ein schönes Abschiedsgeschenk: Er holte sich beim Trikottausch nach der Partie das Shirt von Lionel Messi…

Van Buyten ist aber der Ansicht, dass es diese belgische Nationalmannschaft noch weit bringen kann: „Belgien hat jetzt eine Generation, die noch lange auf diesem Niveau weiterspielen kann. Die Qualität ist da. Wichtig ist, dass sich diese Mannschaft gleich wieder für die EM 2016 und die WM 2018 qualifiziert. Denn was ihr noch fehlt, sind Spiele, Spiele, Spiele auf diesem allerhöchsten Niveau. Wenn diese Mannschaft mehr Erfahrungen sammelt und Fehler wie heute abstellt, dann ist sie irgendwann auch ein Kandidat für einen großen Titel.“

Nach der Partie waren sich alle Fans, Beobachter, Analysten und die vielen selbsternannten Trainer darin einig, dass die Roten Teufen gegen Argentinien doch zu viel Respekt an den Tag gelegt hatten. Der frühe Treffer von Gonzalo Higuain in der 8. Spielminute und der Superstar Lionel Messi hatten dann doch ihren Eindruck hinterlassen und die Belgier eingeschüchtert.

"Die besten Fans der Welt!"

Die Roten Teufel landen am Montag zwischen 16 und 18 Uhr am Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem. Der belgische Fußballverband KBVB ruft die Fans auf, nicht zum Flughafen zu kommen, denn aus Sicherheitsgründen und aus Platzmangel könne dort kein Massenandrang von Supportern empfangen werden…

Die Roten Teufel bedankten sich in einem offenen Brief an die Fan-Front in der Heimat und verwiesen dabei auf einen Fan-Tag, der bald organisiert werde. In dem Brief an die Fans gaben die Fußballer zu, von dem, was in Belgien während der WM passiert sei, überwältigt zu sein:

„Natürlich haben wir auch Eure Leistungen im eigenen Land verfolgt und die waren ebenfalls Weltklasse! Die Einschaltquoten-Rekorde, die Marktplätze, volle Sportpaläste… Es war wunderbar zu sehen, wir Ihr die WM in Belgien erlebt habt. Glaubt nur ja nicht, dass wir Eure Unterstützung hier nicht gefühlt haben! (…) Wir können uns nicht genug bedanken. Ihr seit die besten Fans der Welt!“