Werchter: Stromae lässt die Belgier tanzen

Mit der Schlussnummer "Alors on danse" und einer langen Zugabe von "Papaoutai" ist Stromae, der Abschluss der 40. Ausgabe des Festivals Rock Werchter gelungen. Nach Mitternacht hat er die gesamte Festivalwiese bis in die letzten Reihen zum Tanzen gebracht. Trotz vier anstrengender Festivaltage wollten so ziemlich alle am Montagmorgen zwischen 00.30 und 01.30 Uhr das Konzert des "Brüsseler Wunderkindes" mitmachen.
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Der belgische Rapper und Musikproduzent Stromae eröffnete mit 'Ta Fête', dem offiziellen WM-Lied der Roten Teufel in Brasilien, um danach mit einer eindeutigen politischen Message in "Bâtard" über Vorurteile gegenüber anderen Hautfarben weiterzumachen und mit  'Peace or Violence' über zweideutige Ansichten zum Frieden und der Gewalt anzuschließen. Nicht alle Festivalbesucher verstanden, was er meinte, fanden aber seine Musik toll.

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Einmal "Belgian Fries" bitte!

Bei dem Song "Tous les mêmes" und dem südlichen Rhythmus von "Ave Cesaria" war die Begeisterung der Festivalbesucher besonders groß. Stromae hatte den Leuten unterdessen auch schon mitgeteilt, dass er froh sei, wieder zu Hause zu sein. Vor "Moules Frites" plädierte er übrigens dafür die belgischen Pommes im Ausland "Belgian Fries" anstelle "French Fries" zu nennen.

Auch "Formidable" fehlte bei seinem Auftritt nicht und bei "Alors on danse" und "Papaoutai" schwankte die ganze Wiese. Das Festival wurde schließlich mit einem echten Feuerwerk beendet.

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