Albert II. wegen Hautkrebs operiert

König Albert II. hat sich am gestrigen Montag einem chirurgischen Eingriff an der Kopfhaut unterzogen. Es handelt sich um eine Wunde an der Nase, wegen der Albert II. bereits im November 2011 behandelt wurde. Das hat das Königshaus mitgeteilt.

Der 80-jährige König Albert leidet an Basalzellenkrebs (Basaliom, auch weißer Hautkrebs genannt: Epithelioma basocellulare). Das ist ein Tumor des Epithels der Haut. Er wächst nur langsam und tritt vor allem an Stellen wie Nase oder Stirn auf, die der Sonne besonders ausgesetzt sind. Der Tumor wird als halbbösartig - semimaligne - bezeichnet, da er zwar wie ein bösartiger Tumor das umliegende Gewebe schädigt und sogar Knochen infiltrieren kann, aber nur extrem selten Metastasen bildet.

Der Eingriff bei Albert erfolgte ambulant in der Brüsseler Uniklinik Saint-Luc. Im Königshaus heißt es, dass die Krankheit nicht beunruhigend sei.

Noch im Laufe des Tages konnte Albert wieder ins Schloss Belvedère zurück. Er soll sich aber schonen.

Termine mussten nicht abgesagt werden, weil für die nächsten Tage keine öffentlichen Aktivitäten geplant seien, heißt es. Der König, der letztes Jahr den Thron zugunsten seines Sohnes Philippe abstand, müsse sich laut Königshaus einige Tage bis maximal einige Wochen erholen.