Die Autoproduktion in Belgien zieht weiter an

Trotz der Tatsache, dass das Ford-Montagewerk in Genk in der Provinz Limburg zum Jahresende schließt, geht es dem Automobilsektor in Belgien sehr gut. In der ersten Jahreshälfte 2014 rollten bei Ford in Genk, bei Audi in Brüssel und bei Volvo in Gent (Foto) rund 270.000 Neuwagen vom Band - etwa 20.000 mehr, als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Nach einer Meldung der flämischen Wirtschaftszeitung De Tijd verbucht Volvo im Hafen von Gent die höchste Zunahme in der Produktion. Volvo Cars in Gent ist das größte Automobil-Montagewerk des Landes. Dort wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres knapp 144.270 Fahrzeuge montiert. Das sind etwa 17.000 Neuwagen mehr, als im ersten Halbjahr 2013. Grund für diesen Produktionsanstieg ist eine gesteigerte Nachfrage in China.

Die Produktion bei Audi im Brüsseler Stadtteil Vorst blieb in dessen stabil. Dort rollten bis Ende Juni 2014 65.296 Neuwagen vom Band. Am Brüsseler Audi-Standort, wo derzeit exklusiv der Audi A1 produziert wird, wartet man mit Spannung auf die Zuweisung eines neuen dort zu montierenden Modells der Ingolstädter Automarke.

Auch rund ein halbes Jahr vor der definitiven Schließung des Ford-Werks in Genk in der Provinz Limburg läuft die Produktion dort noch auf vollen Touren. Hier wurden in der ersten Jahreshälfte 60.727 Neuwagen montiert. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2013 lag die Produktion in Genk noch bei 56.000 neuen Fords.