Koalitionsgespräche in Flandern bald am Ziel?

Die flämischen Nationalisten (N-VA) und Christdemokraten (CD&V) setzen am Montag ihre Verhandlungen zur Bildung einer flämischen Regierung fort. Christdemokrat und noch amtierender Ministerpräsident Kris Peeters zeigte sich irritiert über die Ankündigung von Bart De Wever, kommende Wochen stehe die Koalition.

Am gestrigen Samstag führten Vertreter der beiden Parteien noch Gespräche über ein Koalitionsabkommen. Themen waren unter anderem Mobilität und öffentliche Arbeiten. Eine Fortsetzung der Verhandlungen ist für Montag vorgesehen.

Es sieht aber danach aus, dass Bart De Wever, der Parteivorsitzende der N-VA mit seiner Ankündigung für Irritation gesorgt hat, kommende Woche stehe eine flämische Zweiparteienkoalition von Nationalisten und Christdemokraten.

Der noch amtierende christdemokratische Ministerpräsident Kris Peeters monierte: „Wenn ein Parteivorsitzender solche Zeitvorgaben setzt, dann muss er Lösungen für die problematischen Gesprächspunkte parat haben. Ansonsten sind solche Äußerungen eher unglücklich.“

Anscheinend sorgt unter anderem die Besetzung der Ministerposten noch für Differenzen zwischen den beiden Parteien.