Russen glauben an das Méridien-Hotel

Die Zukunft des Brüsseler Méridien-Hotels scheint gerettet zu sein. Der Betreiber des bekannten Hotels gegenüber dem Hauptbahnhof in der Innenstadt Brüssels ist vergangenen Monat pleite gegangen, weil er den Mietrückstand nicht begleichen konnte. Daraufhin hat der Schweizer Eigentümer die Anteile an eine russische Investorengruppe verkauft.

Die Russen glauben auch weiterhin an das Team des früheren Hotelmanagers Egbert Buursink. In der zweiten Augusthälfte soll das Hotel, das seit dem 7. Juni geschlossen ist, wieder öffnen.

Inzwischen haben auch Verhandlungen mit einer internationalen Gruppe über ein Franchise-Konzept begonnen. Die Chance ist also groß, dass das Méridien dann unter dem Namen einer internationalen Kette wie Hilton oder Marriott wiedereröffnet. Auch soll ein Teil des früheren Personals wieder eingestellt werden.

Der neue Besitzer scheine äußerst korrekt zu sein. Die Hotelwelt sei für die Gruppe eine neue Erfahrung. Sie wolle den Charakter des Hotels wahren, hoffte aber, für Reservierungen einen Vertrag mit einer großen internationalen Gruppe abschließen zu können. Sie würde dabei von dem Schweizer Unternehmen Solvos unterstützt, betont der Hotelmanager Egbert Buursink.