Juinisturm in Sint-Niklaas: Feuerwehr stoppt Arbeiten

Die Feuerwehr von Sint-Niklaas (Provinz Ostflandern) hat die Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Hagelsturm im Juni für beendet erklärt und führt auf Anfrage von Bewohnern der Stadt nur noch dringende Hilfsmaßnahmen durch. Der anhaltende Regen der vergangenen Tage sorgte bei vielen Haushalten noch nachträglich für Probleme.

Anfang Juni war die ostflämische Stadt Sint-Niklaas eine der am heftigsten getroffenen Ortschaften während der verheerenden Hagelstürme, die damals über unser Land hinweggezogen waren. Doch jetzt will die freiwillige Feuerwehr der Stadt die Aufräumarbeiten, auch die bei Privatleuten, beenden. Bis jetzt absolvierte die Wehr rund 2.000 Einsätze infolge des Sturms.

Das allerdings ist problematisch, denn der anhaltende Regen hat in der vergangenen Woche in so manchem Haushalt für Folgeprobleme gesorgt: Nur notdürftig reparierte Dächer, Gewächshäuser, Schuppen oder andere Gebäude konnten die neuerlichen Wassermassen kaum aufhalten. Viele Leute in Sint-Niklaas zählen jetzt auf die Feuerwehrleute, auch, weil die Bauunternehmen jetzt vermehrt Urlaub machen.

Aber, die Feuerwehr will die Hilfe für die Bürger der Stadt auf ein Minimum beschränken und wird nur noch in dringendsten Fällen helfen, wie Thierry Inghels von der Feuerwehr in Sint-Niklaas gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion angab:

„Noch immer melden sich Leute bei uns, die Probleme an Schuppen, Gewächshäusern, Verandas oder Anbauten haben. Das sind Angelegenheiten, die nicht mehr wirklich gefährlich oder lebensbedrohend sind. Die Leute zählen immer noch auf uns, doch wir sind jetzt schon fünf Wochen lang dabei. Manches könnte also schon längst geregelt sein. Wir konzentrieren uns nur noch auf wichtige Probleme, um akute Angelegenheiten. Unsere eigentliche Aufgabe ist, Menschen zu helfen, die echte Probleme haben.“