Tomorrowland: "Feiert, aber bitte ohne Drogen!"

Die ersten Besucher des ersten Wochenendes von Tomorrowland kamen am Mittwoch in Belgien an. An belgischen Nationalflughafen in Zaventem wurden die Gäste aus dem Ausland von Zoll und Polizei erwartet. Dort mussten sie sich Drogenkontrollen unterziehen. Auch die Veranstalter dieses Megafestivals für elektronische Beats erwarten von ihrem Publikum, sich drogenfrei zu amüsieren.

An den beiden kommenden Wochenenden erwartet das Mega-Elektronik-Festival Tomorrowland in Boom bei Antwerpen bis zu 60.000 Fans pro Tag. Das sind bei weitem nicht nur Landsleute, sondern internationale Gäste aus rund 200 Ländern weltweit. Rund 50.000 von ihnen sollen alleine mit dem Flugzeug anreisen.

Sie alle werden sich auf dem Weg zum Festival Drogenkontrollen aussetzen müssen. Diese führen Zoll und Polizei in Flughäfen, Zügen, Bussen im In- und Ausland durch. Viele Festivalbesucher fühlen sich durch die Kontrollen gestört, doch auch bei aller Ausgelassenheit, die bei Tomorrowland angesagt ist, wird alles, was mit Drogen zu tun hat, nicht toleriert.

Auch bei der Polizei hat sich inzwischen herumgesprochen, dass das Publikum bei Tomorrowland fast internationaler als das der Olympischen Spiele ist. Und leider werden Techno- und Electronic-Festivals von vielen Besuchern mit freiem Drogenkonsum assoziiert. Dagegen hat die belgische Polizei etwas und auch die Veranstalter können davor ihre Augen nicht mehr schließen, zumal die Polizei im vergangenen Jahr mehrmals auf Drogen gestoßen ist.

© Stijn De Grauwe 2013