Internationales Team wird Mediacity in Brüssel entwerfen

Ein internationales Team unter der Leitung des Architektur- und Stadtplanungsbüros François Leclercq wird eingeschaltet, um ein neues Viertel und eine Mediacity auf dem heutigen VRT- und RTBF-Terrain im Brüsseler Stadtteil Schaarbeek zu konzipieren. Das Team bekommt zwei Jahre Zeit, um das neue Stadtprojekt zu entwerfen.

Der Pressedienst des scheidenden Brüsseler Ministerpräsidenten Rudi Vervoort (PS) hat diese Nachricht am Donnerstag in einem Bericht bekannt gegeben.

Nachdem unser Haus, der öffentlich-rechtliche Rundfunk VRT und sein französischsprachiges Pendant, RTBF, 2012 ihre Immobilienabsichten verändert hatten, hat sich die Brüsseler Regierung mit den verschiedenen Akteuren an einen Tisch gesetzt und schlug vor, das Muster von 2010 für das Reyersgelände zu aktualisieren, um eine Entwicklung in großem Umfang zu ermöglichen, in der die VRT und die RTBF vollständig mit einbezogen würden.

Es handelt sich um ein Entwicklungspotenzial von maximal 450.000 m², auf dem die neuen Hauptsitze der öffentlich-rechtlichen Rundfunk-Sender gebaut werden sollen. Auf dem Terrain sollen auch noch 250.000 m² Wohnfläche und die Infrastruktur, die für so ein neues Viertel nötig ist, entstehen.  Daneben kann ein öffentlicher Park angelegt werden, heißt es weiter. Außerdem sei Platz für weitere Medienunternehmen und entsprechende schulische Einrichtungen.

Das internationale Team besteht unter anderem aus dem Büro François Leclercq, das für wichtige urbanistische Projekte wie Paris Nord-Est oder Euro-méditerranée in Marseille bekannt ist, dem Architektenbüro BOB 361, dem Landschaftsarchitekturbüro Espinas i Tarraso aus Barcelona, einem weitern spanischen Büro für Medienplanung und einem Büro für nachhaltige Entwicklung.