Vervoort bleibt Brüsseler Ministerpräsident

Am morgigen Sonntag werden 5 Minister und 3 Staatssekretäre für die neue Brüsseler Regierung vereidigt. Auffallend ist, dass der französischsprachige Sozialist Rudi Vervoort (PS) Ministerpräsident von Brüssel bleibt.

Die scheidende Vizepremier Laurette Onkelinx (PS), die die Gespräche zur Regierungsbildung anführte, wird in der Brüsseler Regierung mit keinem Ressort bedacht. Sie hat beschlossen, sich weiterhin auf föderaler Ebene zu engagieren. Das sagte sie am Samstag in den Zeitungen Le Soir und De Standaard.

Die radikal-frankophone Liberale, FDF, bekommt mit Didier Gosuin das Ressort Beschäftigung und Wirtschaft.

Guy Vanhengel von den flämischen Liberalen Open VLD wird für Haushalt, Finanzen und Außenbeziehungen zuständig sein.

Unter die Zuständigkeit des Ministers Pascal Smet von den flämischen Sozialisten SP.A fällt das Ressort öffentliche Bauvorhaben, Verkehr und die sensible Taxi-Problematik in Brüssel.

Bianca Debaets von den flämischen Christdemokraten CD&V wird Staatssekretärin für Verkehrssicherheit, Informatik und Chancengleichheit.

6-Parteienkoalition in Brüssel

Brüssel wird von einer Sechs-Parteien-Koalition aus PS (französischsprachigen Sozialisten), FDF (radikal-frankophone Liberale), CDH (frankophone Zentrumspartei) und von den drei flämischen Parteien Open VLD, CD&V und SP.A regiert.