"Kurz vor einer neuen Regierung in Flandern"

Nach den fest gefahrenen Verhandlungen zwischen den Regionalisten von der N-VA und den Christdemokraten von der CD&V zur Bildung einer neuen Regierung in Flandern ist man inzwischen wieder etwas optimistischer. Der scheidende flämische Ministerpräsident Kris Peeters betont, dass die Verhandlungspartner kurz vor einer Einigung stünden. Er rechnet schon in wenigen Tagen mit einer neuen flämischen Regierung. Das sagte er kurz vor Beginn des Te Deums in Brüssel.

"Es wurde hart und mit großer Diskretion gearbeitet und in sehr kurzer Zeit können Fortschritte gemacht werden." Diese Voraussicht wagte Kris Peeters, pünktlich zum Nationalfeiertag und kurz vor dem Te Deum öffentlich zu machen. Beim flämischen Festtag am 11. Juli hatte auch Bart De Wever von der N-VA gesagt, dass sich die flämischen Unterhändler schnell einigen könnten. Er hatte diese Rechnung aber ohne die Problemchen, die sich zwischen den verhandelnden Parteien N-VA und CD&V auftaten, gemacht.

Jetzt hat Kris Peeters, der Unterhändler für die CD&V, eine positive Erklärung über eine baldige Einigung abgegeben. "Ich denke, sie werden im passenden Moment informiert werden. Es können aber in sehr kurzer Zeit Forschritte verbucht werden, obwohl manchmal die letzte Bewegung die schwierigste sein kann." Er verwies dabei auf die Blockade, die sich in letzter Zeit bei den Gesprächen zur Regierungsbildung aufbaute.