Überfall in der Eifel - Schießerei bei Lüttich

Der Überfall auf eine Filiale der Sparkasse in Höfen bei Monschau unweit der Grenze zwischen Deutschland und Belgien ist mit einer blutigen Schießerei an der Autobahnraststätte Barchon (Foto) in der Nähe von Lüttich zu Ende gegangen. Dabei gab es zwei Schwerverletzte: Einen belgischen Polizisten und den Täter.

Am Freitagvormittag hatte ein Bewaffneter die Sparkasse im Dorf Höfen bei Monschau in NRW überfallen. Die bei dem Überfall in der Bankfiliale befindlichen Kunden wurden nicht verletzt. Der Täter flüchtete mit seiner Beute mit einem Motorrad in Richtung Belgien. Die ihn verfolgende belgische Polizei konnte den Mann erst an der Autobahnraststätte von Barchon an der E 40 bei Lüttich stellen, wie belgische und deutsche Medien dazu berichteten.

Dieser hatte offenbar in der Annahme, seine deutschen Verfolger abgeschüttelt zu haben, dort angehalten. Doch inzwischen hatte die belgische Polizei den Fall übernommen und entdeckte den Täter an der Raststätte. Der Mann eröffnete ohne Vorwarnung das Feuer auf die Polizisten, wobei er einen der Beamten mit zwei Bauchschüssen schwer verletzte.

Die zurückschießende Polizei traf den Verbrecher mit einem Kopfschuss, wobei auch dieser schwer verletzt wurde. Sowohl der Polizist, als auch der Verbrecher wurden ins Lütticher Zitadellen-Klinikum gebracht, wo sie behandelt werden. Seit November 2012 fanden in der deutschen Nordeifel mehrere ähnliche Überfälle statt. Ob es sich bei dem im belgischen Barchon gestellten Mann um den gleichen Täter handelt, müssen die Ermittlungen jetzt erweisen.