Rettungsübung an der belgischen Nordseeküste

Am Montagvormittag wurde im Badeort Blankenberge an der belgischen Nordseeküste eine umfassende Seenot-Rettungs-Übung durchgeführt, an der auch Hubschrauber (Archivfoto) und die Schifffahrtspolizei teilnahmen. In der Nacht zum Montag mussten drei Segler aus Seenot gerettet werden.

Die Touristen, die am Montag nach Blankenberge kamen, staunten nicht schlecht, als sie sahen, was da am Strand los war. Seit den frühen Morgenstunden übten Polizei und Hilfskräfte aller Art Rettungsoperationen auf See.

Dabei wurde die Rettung von Ertrinkenden vor der Küste geprobt. An der Übung nahmen die Seenot-Rettungshubschrauber aus Koksijde teil, aber auch ein Notruf-Hubschrauber der zivilen Einsatzkräfte. Zudem beteiligte sich die Schifffahrtspolizei an der Übung.

Diese Übung war u.a. wichtig, um die Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Notdienste noch einmal auf den Prüfstand zu stellen, wie Einsatzleiter Philip Lingier am Montagvormittag gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion angab: „Die Übung verlief reibungslos. Unser Ziel war, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten an solchen Einsätzen zu testen. Daran haben wir in diesem Jahr einiges geändert und wir konnten feststellen, dass dies gut so war.“

Rettung aus Seenot

Zufällig wurden die Hilfskräfte einige Stunden vor dieser Übung bereits einmal auf die Probe gestellt: In der Nacht zum Montag mussten drei Segler, die etwa 6 Meilen vor der belgischen Küste in Seenot geraten waren, gerettet werden. Ihr Boot war vor Knokke-Heist gekentert und die Besatzung konnte keine Notsignale mehr aussenden.

Sie wurden nach einigen Stunden von einem vorbeifahrenden Schiff bemerkt, von wo aus Alarm geschlagen wurde. Der Seenot-Rettungsdienst und ein Seaking-Hubschrauber eilten zu Hilfe und die drei Segler konnten mit Unterkühlungen in ein Krankenhaus gebracht werden.