Fußball-Belgien: Neues vom Transfermarkt

In diesen Tagen dreht der Transfermarkt auf vollen Touren und auch auf internationaler Ebene sorgen belgische Fußballer für Meldungen. So könnte Bayern-Star Daniel Van Buyten (Foto) bald in Belgien spielen. Auch im Trainerbereich tut sich etwas. Doch für so manchen Club ist nicht jede entsprechende Nachricht auch eine gute Meldung.

Es könnte gut sein, dass sich der belgische Rekordmeister RSC Anderlecht recht schnell verstärken kann. Offenbar ist sich der Verein mit dem Ex-Bayern-Verteidiger und belgischen Nationalspieler Daniel Van Buyten einig geworden. Die Anderlechter könnten den erfahrenen 36jährigen gut gebrauchen.

Van Buyten soll einen Vertrag mit zweijähriger Laufzeit bei den Brüsselern unterschreiben können. Van Buyten war acht Jahre lang bei Bayern München unter Vertrag und holte dort gleich mehrere Meistertitel. Und er spielte bereits 85 Mal für die „Roten Teufel“. Mit dieser Erfahrung im Rücken könnte „Big Dan“ für Anderlecht noch viel Wert sein, meint die belgische Fußballpresse dazu.

Anderlecht steht offenbar auch kurz vor der vertraglichen Verpflichtung von Steven Defour (kleines Foto). Der derzeit noch beim FC Porto unter Vertrag stehende Mittelfeld-Regisseur könnte den Weggang von Cheikou Koujaté kompensieren. Doch die Vertragsverhandlungen verlaufen zäh, da an Defour mehrere Zwischeninstanzen mitverdienen müssen…

Schlechte Nachrichten für Racing Genk

Vor einigen Tagen bliesen die Verantwortlichen beim RC Genk schon Entwarnung, denn nach dem Rauswurf von Emilio Ferrera nach nur einem Spieltag in der neuen Saison brauchen die Limburger dringend einen neuen Coach. Bei der Suche wurden sie beim russischen Zweitligisten Samara fündig, wo seit Juni erst Genks Ex-Trainer und Meistermacher Francky Vercauteren unter Vertrag steht.

Mündlich wollte man sich bereits einig sein, meldete die Presse dazu, doch es fehlte noch die Freigabe durch die Russen. Mittlerweile aber herrscht Funkstille zwischen Genk und Samara und auch Vercauteren selbst schweigt sich aus. Racing Genk hat sogar freundlichst angegeben, eine Pressesperre eingelegt zu haben und auf entsprechende Fragen nicht mehr zu reagieren…

"Fellaini darf gehen"

Louis Van Gaal, der neue Trainer von Manchester United, hat freie Hand bei seinem Verein bekommen und darf sich eine passende Mannschaft zusammenstellen. Das bedeutet auch, dass einige ManU-Spieler den britischen Erstligisten verlassen dürfen, da Van Gaal nicht mit ihnen plant.

Einer davon ist der belgische Nationalspieler Marouane Fellaini. Der 26jährige soll laut „Daily Mail“ unter Van Gaal keine Zukunft bei ManU mehr haben.

Interesse besteht für Fellaini auf internationaler Ebene genug. Unter anderem soll der SC Neapel um den Mittelfeldspieler buhlen. Bei Napoli würde er auf seinen Nationalmannschafts-Kollegen Dries Mertens stoßen. Mertens sagte dazu, dass er Fellaini einen Wechsel nach Italien wärmstens empfohlen haben…

Manchester City "parkt" belgisches Talent bei Celtic

Manchester City, der britische Club des Kapitäns der belgischen Nationalmannschaft, Vincent Kompany, hat sich die Dienste eines jungen belgischen Talents gesichert. Der 19 Jahre alte Jason Denayer spielte in jungen Jahren bei der Jugend des RSC Anderlecht, wo er City-Scouts aufgefallen war und er gehört zur belgischen U 20-Nationalmannschaft.

Im Laufe der Zeit konnte sich Denayer in der zweiten Mannschaft von Manchester City durchsetzen und im vergangenen Sommer fuhr er mit dem A-Kern zum Trainingslager nach Schottland. Dort soll er zunächst bleiben, denn City lässt den jungen Belgier Erfahrungen beim schottischen Dauermeister Celtic Glasgow Erfahrungen sammeln. Denayer ist sofort bei Celtic spielberechtigt und kann in den Play Offs für die Champions League bereits gegen Maribor auflaufen.