Pukkelpop zu Ende: Jeder zufrieden

In Kiewit, in der Nähe der limburgischen Provinzhauptstadt Hasselt, ist das Pukkelpop-Festival, das letzte große Rockfestival des Sommers, am frühen Sonntagmorgen zu Ende gegangen. Organisatoren und Stadt zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ablauf.

Im Vorfeld waren viele Festivalbesucher verunsichert, weil zwei Tage vor Beginn der Veranstaltung während eines Sturms ein Zelt eingestürzt war. 2011 waren bei einem Sturm während des Festival 5 Menschen ums Leben gekommen.

Nach dem Zwischenfall hatten die Organisatoren weitere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Auch die Hasselter Bürgermeisterin Hilde Claes zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Festivals. „Zu Beginn des Festivals waren wir etwas in Sorge“, so die Bürgermeisterin. „Viele Besucher hatten die Ereignisse vom vergangenen Dienstag doch etwas erschreckt.“

„Schlussendlich ist es aber eine sehr gute Ausgabe geworden“, findet Claes. „Sehr viel weniger Festivalbesucher als normalerweise mussten ärztlich betreut werden und es wurden auch viel weniger Diebstähle oder andere Zwischenfälle registriert. Ich bin eine glückliche Bürgermeisterin.“

Seit Sonntagmorgen leert sich der Campingplatz auf dem Festivalgelände. Rund 55.000 Festivalbesucher treten den Heimweg an, die meisten von ihnen mit dem Zug. Die belgische Bahn hat zusätzliche Züge eingesetzt. Während der vergangenen drei Tage hat die Nahverkehrsgesellschaft De Lijn rund 160.000 Festivalbesucher transportiert.