Belgier petzen beim Finanzamt

Über 1.600 Belgier haben in diesem Jahr schon eine Person oder ein Unternehmen wegen möglicher Unregelmäßigkeiten beim Finanzamt angegeben. Das ist fast doppelt so viel wie im gleichen Zeitraum des letzten Jahres. Das schreibt die Zeitung De Standaard.

Den Tipps, die beim Finanzamt eingehen, wird grundsätzlich nachgegangen. Sie seien aber nicht immer verwendbar, betont Francis Adyns vom Finanzministerium: "Natürlich stammen die Informationen von Menschen, die die Person oder das Unternehmen, das sie verpetzen, kennen und Details hierzu liefern können. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Informationen nicht immer brauchbar sind. Die Informationen, die bei uns eingehen, werden jedoch immer überprüft, auch mehrmals, wenn es sein muss."

Wer Verdächtiges beim Fiskus melden möchte, kann das übrigens anonym machen.