Risse im Rumpf von drei belgischen F-16ern

Nach einer Meldung aus dem belgischen Verteidigungsministerium sind im Rumpf von drei F-16-Kampfbombern der Luftwaffe Risse festgestellt worden. Bei den Maschinen, die diese Schäden aufwiesen, handelt es sich um Flugzeuge, die zu Ausbildungszwecken genutzt werden. Die Flugzeuge sind inzwischen repariert worden.

Bei den betroffenen Maschinen handelt es sich im F-16-Bomber, die die belgische Luftwaffe zu Ausbildungszwecken nutzt. Sie weisen dazu im Gegensatz zu den eigentlichen Kampfflugzeugen zwei Sitze auf - also einen für den Piloten und einen weiteren für den Co-Piloten bzw. den Ausbilder. Von diesem Typ nutzt Belgien 10 Maschinen.

Vor rund zwei Monaten hatte die US-Luftwaffe bei Routinekontrollen an den eigenen F-16-Ausbildungsmaschinen die gleichen Rissbildungen entdeckt und alle Nato-Partnerländer davon unterrichtet, die den gleichen Typ nutzen - u.a. die Niederlande, Dänemark, Norwegen und Israel.

Luftwaffen-General Claude Van de Voorde sagte dazu, dass die Probleme identifiziert und beseitigt worden seien: „Jetzt arbeiten wir für die gesamte F-16-Flotte mit einem Kontrollprogramm. Alle 20 Flugstunden werden die Maschinen zusätzlich inspiziert.“

Die belgische Luftwaffe verfügt neben den 10 zweisitzigen Ausbildungsmaschinen über eine Flotte von etwa 50 einsitzigen Kampfbombern. Die belgischen F-16 sind etwa 30 Jahre alt und ein Nachfolgeflugzeug ist bereits in Planung.