Standard Lüttich verliert gegen Zenit St. Petersburg

Im Champions League-Qualifikationsspiel gegen Zenit St. Petersburg hat der belgische Erstligist Standard Lüttich am Mittwochabend das Hinspiel verloren. Vor eigenem Publikum reichte es nur zu einem 0:1. In einer Woche findet das Rückspiel in Russland statt. Ob die „Rouches“ das Blatt dort noch wenden können, ist fraglich.

Im Vorfeld der Partie galten die Lütticher als Außenseiter, was sich bereits in der ersten Halbzeit bestätigte. Standard lief den Ereignissen regelrecht hinterher und schon in der 16. Spielminute stand der Rückstand auf der Anzeigetafel.

Oleg Shatow hatte die Gäste aus St. Petersburg nach einem fein herausgespielten Angriff in Führung gebracht und ein weiterer Zenit-Treffer gegen Lüttich scheiterte im Laufe der ersten Halbzeit an der Latte. In der zweiten Spielhälfte wurden die Gastgeber etwas stärker, doch der Ausgleich kam nicht.

Zenit St. Petersburg spielte ohne den gesperrten Belgier Axel Witsel, wohl aber mit dessen Nationalmannschaftskollegen Nicolas Lombaerts (kl. Foto in blau). Der Qualitätsunterschied zwischen beiden Mannschaften war im Vorfeld alleine durch Betrachtung der Statistiken klar: Standard Lüttich hat die beiden letzten Ligaspiele verloren und Zenit trat mit fünf Siegen in Folge an.

Um die Gruppenphase der Champions League noch erreichen zu können, müsste Standard Lüttich am kommenden Dienstag in St. Petersburg mit zwei Toten Unterschied gewinnen. Aber, die Lütticher können nach einem Ausscheiden aus der Königsklasse immerhin noch in der Europa League weitermachen.

Standard-Trainer Guy Luzon rechnet sich „4 % Siegeschancen“ aus, während Zenit-Coach André Villas-Boas von einem „schwierigen Rückspiel“ ausgeht. Bei diesem Rückspiel könnte auch Axel Witsel wieder in der Startelf stehen.