Limburgs Obstbauern suchen neue Absatzmärkte

Die vom russischen Importboykott betroffenen Obstbauern in der flämischen Provinz Limburg bitten die verschiedenen Regierungsinstanzen in Belgien um Unterstützung durch Zuschüsse, die bei der Suche nach neuen Absatzmärkten helfen können. Rund ein Viertel der in Flanderns „Obstkorb“ gezüchteten Früchte haben derzeit keinen Abnehmer.

Neue Absatzmärkte für Obst aus Limburg könnten die USA oder Kanada sein, doch noch verhindern allerlei Einfuhrbeschränkungen Lieferungen von Äpfeln oder Birnen aus Flandern dorthin, wie Johan Lieten vom Mittelstandsverband Voka-Limburg am Freitag gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion sagte:

„Wir stellen fest, dass entsprechende Dossiers in Bearbeitung sind und wir wissen, dass die Gespräche zwischen Belgien und Kanada vorangehen. In Sachen USA habe ich verstanden, dass insgesamt sechs EU-Länder verhandeln. Möglicherweise kann Belgien in Kanada eine Aufhebung der Einfuhrbeschränkungen erreichen. Das wäre dann für uns ein zusätzlicher Absatzmarkt, der unsere Probleme ein Stück weit auffangen könnte.“