Raketeneinschlag: Belgier in Israel verletzt

Ein 33 Jahre alter Belgier wurde am Donnerstag verletzt, als eine Rakete auf den Kibbuz Kerem Shalom abgeschossen wurde, wie das belgische Außenministerium gestern bestätigte. Ursprünglich hatte die Brüsseler Zeitung Le Soir davon berichtet. Kerem Shalom befindet sich in Israel, grenzt aber sowohl an Ägypten, als auch an den Gazastreifen.

Der Mann wurde gestern gegen 9.30 Uhr von der Rakete getroffen, als er seine Frau und seine Kinder zu beschützen versuchte. Er liegt nun in einem Krankenhaus in Be’er Sheva, ebenfalls in Israel. Gestern Nachmittag wurde er erfolgreich operiert und schwebt nun nicht mehr in Lebensgefahr, so ein Sprecher des Außenministeriums. Trotzdem ist noch unklar, wie lange er wird im Krankenhaus bleiben müssen.

Auch woher die Rakete abgeschossen wurde bleibt ungewiss. Vermutlich stammt sie jedoch von der Hamas.

Der seit 10 Jahren in Israel lebende Mann ist der belgischen Botschaft in Israel wohlbekannt. Der Botschafter Jean Cornet d’Elzius besuchte den Verletzten gestern nach seiner Operation im Krankenhaus.

Der Wirtschaftszeitung Le Capital zufolge, ist er ein Brüsseler Unternehmer, der ursprünglich aus dem Stadtteil Neder-Over-Heembeek stammt. Seit 2001 soll er in Israel leben, wo er eine Blumenexportfirma aufgebaut hat.