"Wettbewerbsfähigkeit der Firmen stärken"

Flanderns Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA - Foto) fordert von den Verhandlungspartnern bei der Bildung einer neuen belgischen Bundesregierung drastische Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Doch im Rahmen einer Ansprache beim flämischen Arbeitgeberverband VOKA forderte Bourgeois auch, dass die Unternehmer mehr Einwanderer einstellen sollen.

Bei der Eröffnung des neuen Arbeitsjahres des flämischen Arbeitgeberverbandes VOKA forderte Flanderns Ministerpräsident Geert Bourgeois von den Koalitionspartnern der designierten belgischen Bundesregierung, zu der auch seine Partei, die flämischen Nationaldemokraten N-VA gehört, deutlich mehr für die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen auf internationaler Ebene zu tun.

Doch auch von den Arbeitgebern im belgischen Bundesland Flandern verlangte Bourgeois Anstrengungen. Diese müssen mehr Einwanderer einstellen. Flandern hat sich zum Ziel gemacht, 75 % aller arbeitsfähigen Einwanderer, die legal in unserem Land sind, einen Job zu bieten, doch Flandern hinke hinterher, so Bourgeois eindringlich:

„Wir haben einen dramatischen Rückstand bei den Neuankömmlingen, bei den Einwanderern: Nur 46 %. Selbstverständlich muss ich vor diesem Publikum, den VOKA-Mitgliedern, die sich ethisches Unternehmertum auf die Fahne geschrieben haben, nicht sagen, dass Diskriminierung auch in diesem Fall verwerflich ist.“