Viele Vereinigungen befürchten Entlassungen

Etwa die Hälfte der in Flandern aktiven Vereine oder Vereinigungen, die bezahlte Mitarbeiter beschäftigen, erwägen Einschnitte in ihrem Personalbestand. Die flämische Tageszeitung De Standaard meldet, dass die Vereinigungen für nächstes Jahr von weniger Finanzmittel ausgehen - auch, weil die neue flämische Landesregierung Einsparungen im Zuschussbereich vornehmen wird.

Im Vereinsleben in Flandern geht die Angst vor finanziell klammen Zeiten um. Rund die Hälfte der Vereine und Vereinigungen wird wohl in der nächsten Zeit Personal entlassen müssen, um sinkende Einnahmen und steigende Unkosten kompensieren zu können. De Standaard hatte stichprobenartige Umfragen im flämischen Vereinsleben durchgeführt, um herauszufinden, wie die Situation nach der Ankündigung der Landesregierung, weniger Zuschüsse bereit zu stellen, dort ist.

Demnach plant offenbar jede zweite Vereinigung, im kommenden Jahr bis zu fünf Personalmitglieder zu entlassen. In vielen flämischen Vereinigungen wird die Arbeit der Ehrenamtlichen durch hauptamtliches Personal unterstützt. Anton Schuurmans, der Sprecher des Dachverbandes „Vereinigte Vereinigungen“ befürchtet zudem, dass viele Ehrenamtliche ohne die Unterstützung ihrer Projekte durch die Hauptamtlichen ihr Engagement aufgeben und sich zurückziehen.