"Arbeitslose" Islamisten müssen zurückzahlen

Die Antwerpener Staatsanwaltschaft fordert von nach Syrien in den Heiligen Krieg gezogenen arbeitslosen Kämpfern aus der Stadt rund 90.000 € an Stempelgeld zurück. Rund die Hälfte der aus der Scheldemetropole stammenden Syrienkämpfer bezieht oder bezog hier Arbeitslosenunterstützung.
AP2014

Nach Meldungen mehrere flämischer Tageszeitungen erhielten mehrere Syrienkämpfer aus Antwerpen monatelang Arbeitslosengeld. Einige von ihnen konnten so bis zu 3.000 € einstreichen.

Doch jetzt fordert das Antwerpener Arbeitsamt mit Hilfe der Staatsanwaltschaft dieses Geld, dass in die syrische IS-Hochburg Aleppo floss, wieder zurück. Insgesamt wurden auf diese Art und Weise bereits rund 90.000 € zurückgefordert.

Diese Verfahren laufen, wie Het Nieuwsblad, De Standaard und Gazet van Antwerpen melden, bereits seit einigen Monaten. Zwei Ermittler der Antwerpener Polizei bearbeiten seit über einem Jahr in diesem Fall.