Kasteel d’Ursel gewinnt den Denkmalpreis 2014

Das Schloss d‘Ursel und das dazugehörende Gut in Hingene in der Provinz Antwerpen ist der Gewinner des diesjährigen flämischen Denkmalpreises. Dieser Denkmalpreis wird jedes Jahr im Rahmen des Tages des offenen Denkmals vergeben. Dazu können sowohl Denkmäler der öffentlichen Hand, als auch privater Natur in Betracht kommen.

Der flämische Denkmalpreis wird Initiativen verliehen, die sich auf Ebene des Denkmalschutzes, des Landschaftsschutzes und der Archäologie verdient gemacht haben. Im vergangenen Jahr ging diese Ehrung an die C-mine in Genk in der Provinz Limburg, wo aus einer ehemaligen Zechenlandschaft ein modernes Kultur- und Naherholungszentrum wurde.

Dieses Jahr wurde aus insgesamt 18 Kandidaten das Schloss d’Ursel in Hingende ausgewählt. Dieses Schlossgut war bis Ende der 1970er Jahre die favorisierte Sommerresidenz der Brüsseler Adelsfamilie d‘Ursel. Seit 1994 ist die Anlage im Besitz der Provinz Antwerpen, die nach einer gründlichen Renovierung daraus ein Kulturzentrum machte. Flanderns Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA) überreichte der Initiative einen Geldpreis über 15.000 € als zusätzlichen Funktionszuschuss.

Weitere Gewinner

Daneben erhielten drei weitere Denkmalinitiativen einen Geldpreis von der flämischen Landesregierung. Jeweils 2.500 € gingen an das Huis Proot in Koekelare (Westflandern), an den gelungenen Unbau des ehemaligen Bahnhofs von Moerbeke (Ostflandern) zur Bibliothek und an die Vereinigung für Geschichte und Denkmalschutz „De Muren Spreken“ (Die Mauern Sprechen“ aus Londerzeel (Flämisch-Brabant).

Das Schloss d’Ursel kann am Tag des offenen Denkmals in Flandern am Sonntag, den 14. September besichtigt werden. Mehr Information zum Tag des offenen Denkmals in Flandern finden sie hier auf der Webseite der Veranstaltung.