Brandstiftung in Synagoge in Brüssel

Am heutigen Dienstagmorgen hat ein Feuer in einer Synagoge im Brüsseler Stadtteil Anderlecht gewütet. Der Feuerwehr zufolge sei der Brand absichtlich gelegt worden, denn man habe verschiedene Brandherde gefunden. Das Feuer sei nicht in der Synagoge selbst ausgebrochen, sondern im zweiten Stock, heißt es weiter. Dem Vorsitzenden der Synagoge zufolge, Jehuda Guttmann, handele es sich um Vandalismus.

"Es war ein Feuer im zweiten Stock, im Büro des Rabbiners. Dieser war aber nich dort. 3 Zimmer mit Betten, in denen aber niemand war. Ich denke, dass das Vandalen waren", so der Vorsitzende der Synagoge.

Die Brüsseler Staatsanwaltschaft sagt, dass derzeit alles auf Brandstiftung hinweise. Als das Feuer ausbrach, seien die dort wohnende Hausmeisterin und ihre beiden Kinder anwesend gewesen. Sie hätten dem Feuer aber ohne Probleme entkommen können.

Auch Denis Vandeputte von der Feuerwehr sagte im VRT-Radio: "Wir haben hier Brandherde gefunden, brennende Matratzen etc. Die Rauchentwicklung im zweiten Stock war groß. Wir haben Brandbeschleuniger gerochen. Das war eine kriminelle Tat."

Bislang fehlt jedoch noch das Motiv für die Brandstiftung.