Uber bietet vier Tage lang Gratisfahrten

Der umstrittene Taxidienst Uber bietet noch bis Sonntag kostenlose Fahrten in der belgischen Hauptstadt Brüssel an. Damit, so Uber, wolle man einen Beitrag zur „Woche der Mobilität“ liefern. Brüssels regionaler Verkehrsminister Pascal Smet (SP.A) hatte im Vorfeld angekündigt, entsprechende Kontrollen durchführen zu lassen, denn Uber darf seine Dienste in Belgien per einstweiliger Verfügung nicht anbieten.

Der aus den USA kommende alternative Taxidienst Uber, der mittlerweile in ganz Europa umstritten ist, vor allem bei den herkömmlichen Taxifahrern, provoziert weiter. Diesen Dienst kann man über eine Mobilfunk-App anfordern.

Private Fahrer chauffieren die Uber-Kunden dann mit ihren eigenen Autos, um so etwas hinzuverdienen zu können. Doch diese Fahrer sind entsprechend der Taxivorschriften nicht versichert und das Brüsseler Handelsgericht hat Uber verboten, hier weiter aktiv zu sein.

Doch aus den umfassenden Kontrollen von Uberdiensten, die Brüssels neuer regionaler Verkehrsminister Pascal Smet im Vorfeld der Gratisdienste ankündigte, ist nicht wirklich etwas geworden. Aus dem Kabinett Smet verlautete, dass „nicht ausreichend Gerichtsvollzieher zur Verfügung stehen.“

Minister Smet hatte in dieser Woche aber auch gesagt, dass er die Regulierung für den Taxisektor in der belgischen Hauptstadt in Zukunft vereinfachen wolle: „Wir müssen auch schauen, wie wir Unternehmen, wie Uber, hier integrieren können.“