EU-Kommission war nicht Ziel eines geplanten Anschlags

Es hat keinen konkreten Plan eines Bombenanschlags auf Gebäude der EU-Kommission in Brüssel gegeben. Das sagt die belgische Staatsanwaltschaft.
BELGA/GERON

Der niederländische öffentlich-rechtliche Rundfunk NOS hatte berichtet, dass Anfang August ein niederländisches Pärchen mit türkischer Herkunft am Flughafen von Brüssel festgenommen worden sei, das einen Anschlag auf das Gebäude der EU-Kommission in Brüssel verüben wollte. Zwar bestätigt die Staatsawaltschaft, dass die beiden Personen festgenommen worden seien, aber bestreitet, dass bei Hausdurchsuchungen Sprengstoff gefunden worden sei. Auch habe es keinerlei konkrete Pläne eines Anschlags auf das Gebäude der EU-Kommission gegeben, heißt es bei der Staatsanwaltschaft noch.

"Es gjbt keine konkreten Hinweise hierfür. Allerdings wurde im Laufe der Ermittlungen festgestellt, dass sich bestimmte Personen an einer Adresse in der Nähe bestimmter europäischer Einrichtungen aufhielten. Es gibt vorerst aber keine seriösen Hinweise darauf, dass diese Feststellung in Zusammenhang mit einem sehr konkreten Plan für einen Bombenanschlag gebracht werden kann."