Die VRT muss 2015 22 Mio. € einsparen

Die Sparpläne der neuen flämischen Landesregierung treffen auch unser Haus. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk des belgischen Bundeslandes, VRT, muss alleine im kommenden Jahr 22 Millionen Euro einsparen. Insgesamt werden bis 2019 fast 12 % der Landeszuschüsse für unser Haus gestrichen.

Kommendes Jahr muss die VRT auf Ebene der Zuschüsse durch das belgische Bundesland Flandern mit 15 Mio. € weniger auskommen und bis 2019 werden in unserem Hause insgesamt 39 Mio. € eingespart.

Überdies werden die Finanzmittel, die dem flämischen Rundfunk zur Verfügung stehen, in den nächsten zwei Jahren nicht indexiert, sprich sie steigen nicht mit der allgemeinen Teuerungsrate mit. Das bedeutet, dass die Einsparungen im kommenden Jahr bei der VRT 15 Mio € plus 2,8 Mio. € durch das Nicht-Indexieren der Dotationen betragen.

Das macht summa sumarum 17,8 Mio. €. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass auch bestimmte Sonderzuschüsse für Forschung und Innovation wegfallen und dass die VRT teilweise auf bestimmte Kompensierungen in Sachen Altersversorgung im Bezug auf die Vergreisung der Gesellschaft verzichten muss. Letztendlich bedeutet das für unser Haus alleine nächstes Jahr Einsparungen in Höhe von 22 Mio. €.

Dadurch werden insgesamt fast 12 % der Dotationen von Seiten der flämischen Landesregierung für die VRT gestrichen. Am kommenden Montag werden sich die Direktion und der Verwaltungsrat unseres Hauses über den Impakt dieser Sparmaßnahmen auf die Arbeit der Landesrundfunkanstalt beugen. Das sich dies auch auf das Angebot aus unserem Hause und auf den Personalbestand auswirken wird, liegt auf der Hand.