LKW verliert Schlachtabfall auf der Autobahn

Ein Lastwagen hat in der vergangenen Nacht auf der Autobahn E 40 unweit des Autobahnkreuzes Groot-Bijgaarden in Richtung Gent fast seine gesamte Ladung an übelriechenden Schlachtabfällen verloren. Die Aufräumarbeiten dauerten die ganze Nacht und konnten erst knapp vor der morgendlichen Stoßzeit beendet werden.

Kurz nach dem der LKW am Autobahnkreuz Groot-Bijgaarden in Richtung Gent auf der E 40 war, öffnete sich die Klappe des Laderaums, wodurch sich fast eine volle Ladung stinkender Schlachtabfälle des Abdecker-Unternehmens Rendac über der Autobahn ausbreitete. Der Fahrer bemerkte dies und lenkte sein Fahrzeug auf einen Parking, wo auch einige Tierkadaver aus dem Container fielen.

Allerdings, warum auch immer, setzte der Fahrer seine Fahrt zunächst fort, um danach dann doch auf einem Notparkplatz anzuhalten. Doch längst war seine glitschige Ladung verschwunden. Inzwischen hatten einige Autofahrer durch die rutschige Fahrbahn die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren, wodurch Unfälle mit Sachschaden entstanden.

Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz sperrten den Standstreifen und zwei der drei Fahrbahnen der Autobahn für den Verkehr und begannen mit den Aufräumarbeiten. Trotz der nächtlichen Stunden sorgte dies für beträchtliche Verkehrsstaus. Die Aufräumarbeiten erwiesen sich als umständlich, denn die Schlachtabfälle waren glitschig und klebrig. Zum Einsatz kam eine scharfe Seifenlösung.

Gegen 6h30 war die E 40 zwischen Groot-Bijgaarden und Gent wieder frei und der langsam dichter werdende Berufsverkehr konnte fast ungehindert laufen.