Regierungsunterhändler hängen an Rentenfrage

Die belgischen Regierungsunterhändler werden am heutigen Montag über die Rentenfrage diskutieren. Am Sonntagabend hatten sich die flämischen Nationalisten von der N-VA, die Chrsitdemokratn von der CD&V, die flämischen Liberalen von der Open VLD und französischsprachigen Liberalen von der MR zum Thema Beschäftigung getroffen.

Ab 14 Uhr sitzen die Unterhändler wieder an einem geheimen Ort zusammen, um zu verhandeln. Auf dem Terminkalender stehen Maßnahmen zu den Rentenregelungen mit dem Ziel des längeren Arbeitens. Die Vorruhestandsregelung soll zum Beispiel abegändert werden. Stellt sich die Frage, wie lange der Übergangszeitraum sein soll, um die strengeren Rentenregelungen anzugleichen. Außerdem muss man zu einer Lösung für die unzufriedenen Polizisten kommen, die aufgrund eines Gerichtsurteils auch bis 62 Jahre arbeiten müssen.

Am Sonntag haben die Unterhändler über das Thema Beschäftigung, Schließung der Kluft des Lohnkostenhandikaps im Vergleich zu den Nachbarländern, die Senkung des Arbeitgeberbeitrags von 33 Prozent auf 25 Prozent, über den so genannten klugen Indexierungssprung, der die niedrigsten Einkommen ausspart und über Maßnahmen im Hotel-, Gaststätten und Kaffeegewerbe in Bezug auf Überstunden und Aushilfsarbeit gesprochen.

Die Unterhändler hoffen, den schwierigsten Punkt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gelöst zu haben. Beim schwierigsten Punkt handelt es sich um das Budget.