Flugzeug aus Brüssel in Quarantäne in Newark

Am Flughafen von Newark in New Jersey ist eine in Brüssel gestartete Maschine der United Airlines am Samstag unter Quarantäne gestellt worden. Die US-Behörden befürchteten einen Ebola-Fall an Bord. Doch der Vorgang erwies sich als falscher Alarm.

Rund zwei Stunden lang mussten die rund 225 Passagiere des Flugs 998 der United Airlines aus Brüssel am Samstag in Newark ausharren, bis sich ein Ebola-Verdacht ausräumen ließ. Ein aus Liberia über Brüssel in die USA einreisender 35 Jahre alter Mann, der in Begleitung seiner kleinen Tochter unterwegs war, musste sich während des Fluges offenbar übergeben und hatte wohl Fieber.

Die Behörden im Flughafen von Newark gingen von einem Ebola-Verdacht aus und stellten die Maschine unter Quarantäne. Herbeigerufene Ärzte des US-Gesundheitszentrums CDC kamen an Bord und untersuchten den Mann. Dabei erwies sich, dass dieser nicht mit Ebola infiziert war und die Quarantäne konnte aufgehoben werden, wie das amerikanische Nachrichtenmedium New York Daily News über Twitter meldete.