Der Audi Q3 wird nicht in Brüssel gebaut

Das zweite im Brüsseler Audi-Werk gebaute Auto wird neben dem derzeit dort montierten A1 nicht der Q3. Dies bestätigte Jurgen Thysmans, Sprecher der belgischen Audi-Fabrik im Brüsseler Stadtteil Vorst, nach einigen entsprechenden Meldungen in den Medien. Welches Modell dem noch bis 2018 hier vom Band laufenden A1 folgt, ist demnach weiter unklar.
Invision2012

Audi-Brüssel-Sprecher Jurgen Thysmans sagte aber auch, es sei niemals offiziell gewesen, dass der Q3 hier gebaut werden soll. Dies hatten die Gewerkschaften am Standort gehofft und danach hatte diese Geschichte ein Eigenleben erfahren und die Runde gemacht.

Thysmans ist formell: „Wir haben den Auftrag erhalten, ein Planungsszenario für ein Folgemodell auszuarbeiten. Dabei haben wir auch Hausaufgaben, unsere Produktivität und unsere Kosten betreffend, bekommen.“ Welches Modell Audi in Brüssel nach dem erfolgreichen A1 ab 2018 gebaut werden soll, bleibt demnach weiter unklar.

Bei Audi-Brüssel weist man aber auch darauf hin, dass der Ingolstädter Autobauer vollauf in die Zukunft des belgischen Standorts investiere, unter anderem in eine neue Lackierstraße. Noch im Mai dieses Jahres hatte Werksdirektor Patrick Danau gesagt, dass hier in den kommenden fünf Jahren rund eine halbe Milliarde Euro in den Standort fließen werden. „Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass die Audi-Fabrik in Vorst in 10 Jahren noch besteht“, sagte Danau seinerzeit.