VRT muss auch sparen

Der öffentlich-rechtliche flämische Rundfunk VRT muss auch sparen und seinen Personalbestand 2015 um 89,5 Personen verringern. Außerdem erfolgen Einschnitte im Programmangebot. Das ist die Folge der angekündigten Einsparungen der flämischen Regierung. Der Sender OP12 nach 20 Uhr wird ab nächstem Jahr eingestellt.

Die Direktion der VRT hat angekündigt, dass sie als Folge der von der flämischen Regierung vorgeschriebenen Einsparungen den Personalbestand um 89,5 Personen reduzieren müsse. Auch beim Angebot werde gestrichen. So steht schon jetzt fest, dass 2015 der Sender OP12 nach 20 Uhr eingestellt wird. Ketnet wird jedoch weiter auf dem dritten Kanal der VRT ausgestrahlt und das Produktionsbudget einiger Programme soll geschröpft werden.

Das Parlamentsmagazin "Villa politica" muss künftig mit weniger Mitteln auskommen und auf Canvas verschwindet "Login" und die "100 Sekunden Nachrichten".

Derzeit zählt die VRT 2.338 Vollzeitbeschäftigte. Die Gewerkschaften plädieren für den Erhalt des heutigen Personalbestandes.

Am 24. September gab der flämische Medienminister Sven Gatz bekannt, dass die VRT 2015 18 Millionen Euro einsparen müsse. Bis Ende 2019 müssen insgesamt 39 Millionen Euro eingespart werden. Das sind fast zehn Prozent der gesamten Staatsgelder des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.