Bourgeois‘ erster Besuch ging nach Den Haag

Der erste offizielle Auslandbesuch des neuen flämischen Ministerpräsidenten Geert Bourgeois (N-VA) führte in die Niederlande, wo er in Den Haag seinen dortigen Amtskollegen Marc Rutte (VVD) traf. Flandern und die Niederlande sind schon durch die gemeinsame eng mit einander verbunden.

Das ausgerechnet die Niederlande das erste ausländische Ziel des frischgebackenen flämischen Ministerpräsidenten sind, ist kein Zufall, wie Geert Bourgeois im Catshuis, der Amtswohnung von Premierminister Mark Rutte in Den Haag unterstrich.

Auch Rutte verwies in dieser Hinsicht auf das starke Band zwischen Flandern und den Niederländern, denn die Verbindungen auf kultureller und auf wirtschaftlicher Ebene sind traditionell sehr stark.

Beide Regierungen arbeiten seit geraumer Zeit in bestimmten Dossiers ohnehin sehr eng zusammen. Im vergangenen Jahr führten Mark Rutte und Geert Bourgeois‘ Vorgänger, Kris Peeters (CD&V), zum Beispiel gemeinsam eine Handelsmission in den USA durch.

Während des gemeinsamen Arbeitsessens im Catshuis sprachen Bourgeois und Rutte auch darüber, wie die Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Flandern in Zukunft weiter vertieft werden könnten, doch auch die politische Aktualität, wie zum Beispiel die gerade erst über die Bühne gegangene Bildung einer neuen belgischen Bundesregierung, stand auf der Agenda des Treffens.

Rutte gratulierte Bourgeois denn auch freundlich zur neuen belgischen Regierung. Angesichts der starken Vertretung von Bourgeois‘ Partei, den flämischen Nationaldemokraten N-VA, war er bei ihm doch noch ein bisschen an der richtigen Adresse…