Syrien-Kämpfer aus Belgien umgekommen

In Syrien sind wieder aus Belgien stammende islamistische Kämpfer ums Leben gekommen. Unter den Getöteten ist auch eine schwangere Frau. Einer der getöteten Kämpfer kam, wie die flämische Tageszeitung Gazet Van Antwerpen meldet, bereits im März ums Leben, doch die Nachricht wurde erst jetzt bekannt.
AP2013

Einer der beiden in Syrien im Kampf ums Leben gekommenen Islamisten ist ein 26 Jahre alter Mann aus dem Antwerpener Stadtteil Borgerhout, der davor drei Jahre lang im Kernkraftwerk Mol gearbeitet hatte. Dort arbeitete er für das Unternehmen Vinçotte, dass für den technischen Unterhalt auch sicherheitsrelevanter Bereiche zuständig ist.

Der Mann setzte sich aber im November 2012 nach Syrien ab, wo er sich radikal-islamistischen Kämpfern im Kampf gegen das syrische Assad-Regime angeschlossen hatte.

Der Mann hat sein Leben bereits im März verloren, wie jetzt bekannt wurde. Nach Angaben eines Beobachters der aus Belgien stammenden islamistischen Kämpfern in Syrien war die Frau des Mannes bereits im November letztes Jahr ums Leben gekommen. Die Frau war offenbar schwanger.

Der Getötete gehörte übrigens zu den 46 im Antwerpener Terrorprozess angeklagten Islamisten, von denen ein Teil Belgien schon längst in Richtung Syrien oder Irak verlassen hat.

Auch ein zweiter aus Belgien stammender Dschihadist ist offenbar in Syrien ums Leben gekommen. Über diesen Mann ist allerdings fast nichts bekannt, außer dessen islamistischer Kampfname.