Die Front von 14-18 hell erleuchtet

Lichtfront, die größte Publikumsveranstaltung im Rahmen des Gedenkens an den 1. Weltkrieg vor 100 Jahren war ein großer Erfolg. 8.400 Fackelträger bildeten eine Kette entlang der ehemaligen Front im so genannten Westhoek. Prinzessin Elisabeth, die älteste Tochter von König Philippe und Königin Mathilde, trat erstmals öffentlich vor die Menge und las eine selbst verfasste Botschaft in den drei Landessprachen (Niederländisch, Französisch und Deutsch) vor. Viele Menschen waren von ihren Worten besonders gerührt.

„Es ist an uns Jugendlichen, die Fackel hochzuhalten und so wie heute, eine Lichterfront zu bilden“, sagte die knapp 13-jährige Prinzessin auf Deutsch. Entlang einer Strecke von 84 Kilometern, von Nieuwpoort bis Ploegsteert, haben mehr als 8.400 Freiwillige die alte Frontlinie mit Fackeln beleuchtet und „in einem neuen Licht erscheinen lassen“.

Neben den Fackelträgern waren auch zahlreiche Zuschauer gekommen, obwohl zuvor dazu aufgerufen worden war, die Lichterkette vor allem von zu Hause aus zu verfolgen oder auf den großen Bildschirmen, die in den zehn teilnehmenden Gemeinden aufgestellt waren.

Der Schlussteil in Ploegsteert war besonders bewegend. König Philippe und Königin Mathilde hielten am Ploegsteert Memorial inne, aber es war vor allem Prinzessin Elisabeth, die mit ihrem selbstgeschriebenen Text in den drei Landessprachen auffiel und die Menschen berührte. "Wir werden die, die hier gefallen sind nie vergessen“, fasste Elisabeth das Ziel der Lichtfront zusammen.

"Das hat mich am Ende echt berührt. Ich hätte nie gedacht, dass das so viel auslösen würde. Es war von A bis Z ein Erfolg, von Nieuwpoort bis Ploegsteert. Das ist fantastisch für die Provinz, die die Lichtfront veranstaltet hat. Wir wollten viele Menschen berühren und wir haben viele glücklich gemacht. Das macht uns enorm froh", so Guido Decorte der erste Abgeordnete der Provinz Westflandern.

Kurt Desplenter
Foto Kurt bvba
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